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KEIN VERSTECKEN.

Ein Traum. Ein Anfang.

 

Die Tür öffnet sich. Die Tür schließt sich.

Dinge, die mich nicht begeistern habe ich zur Seite gelegt.

Der Regen tropft draussen von den Bäumen. In mir regnet es nicht.

Es ist eher ein leichter Sprühnebel, der über allem liegt. Und durch die Sonne, die in nicht allzu ferner Nähe scheint, entsteht ein Regenbogen.

Ich beginne zu träumen.

Tausche den Stuhl im Café gegen ein unechtes Zimmer. Eine Kulisse.

Schaue auf und lasse mich von einem Scheinwerfer blenden. Mein ganzer Körper spürt, dass ich hier richtig bin.

Ich will genau das.

 

Diesen Text habe ich in einem Cafe geschrieben, nachdem mein Entschluss feststand mein Economicsstudium an der Universität Heidelberg nach dem dritten Semester abzubrechen, um meinem Traum nachzugehen. Ich habe während meinem Studium gemerkt, dass ich auch im dritten Semester den Satz "Wir als Ökonomen denken, dass..." nicht aussprechen konnte, ohne mich fehl am Platz zu fühlen. Meine Art das Leben zu denken und mit der Welt und den Menschen umzugehen hat für mich mit dem was ich damals gemacht habe nicht zusammengepasst. Also habe ich begonnen mich an Schauspielschulen zu bewerben und gleichzeitig das Schauspiel Trainee Programm an der Theaterpädagogischen Akademie in Heidelberg absolviert. Ich habe erkannt, dass es für mich keine Alternative gibt, die es rechtfertigt nicht von meinem Herz aus meinen Weg zu gehen.