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Es kommt der Tag

Ein Monolog von Carmen Priego (Bilder von Thomas Tröster)

Das ist das neuste Stück in dem ich die Protagonistin "Jasmin" spiele. Das Stück liegt mir sehr am Herzen. In meinen Augen bringt der Text das angesprochene Thema dem Zuschauer sehr kunstvoll und subtil nahe und lässt Platz für eigene Interpretation und die Wirkung der Wörter und Bilder. Ich bin dankbar für diese Produktion an einem Theater, dass gefüllt ist mit gemeinsamen Träumen von den Menschen, die es zu dem machen, was es ist. Außerdem danke ich schon jetzt vor allem Pascal Wieandt und Marcela Snaselova für die gemeinsame Zeit, das gemeinsame Denken und die entstandene Freundschaft.

 

Ein Mädchen, das mit einem Jungen schläft, ist eine Schlampe.
Aber wer entscheidet das? Wen geht es überhaupt etwas an? Und warum existiert dieser Konflikt immer noch nur für Frauen?

„ ... und dann, wie eine Sonneneruption, wird DAS MÄDCHEN vom Stuhl gehoben, und das Mädchen ist im Feuer, und in Zeitlupe kreisen Tisch und Stuhl um SIE, wie traurige Planeten in Fieberbahnen und zerschellen an der Wand, wo die ZIELVEREINBARUNGEN für jede einzelne Schülerin hängen.“

Ein Stück wie eine Eruption. Ein gewaltsamer Ausbruch aus allen Regeln. Carmen Priegos Text hat ein junges Mädchen zur Protagonistin, das in einen Gewaltrausch ausbricht, nachdem es von Mitschüler*innen als Hure gebrandmarkt wurde. Ihr Furor ist archaisch und erinnert an Figuren wie Johanna von Orléans und noch mehr an Penthesilea. Als bräche sich eine Urgewalt des Weiblichen seine Bahn. Es ist ein kurzer aber sehr prägnanter Monolog, der den Beginn einer Revolution gegen das allgegenwärtige Patriarchat bedeuten könnte. Ein kraftvolles Stück, das sich mit den Kernfragen sexueller Autonomie von Mädchen und jungen Frauen kämpferisch und mutig auseinandersetzt.
Die Protagonistin ist eine Kämpferin, die uns offen und aufrichtig an ihrer Geschichte des Triumphs über dieses System teilhaben lässt. Mit deutlichen Worten, mit Schneid und mit Leidenschaft bringt sie einen uralten aber leider nicht überkommenen Missstand unserer Gesellschaft auf den Punkt.

Mit: Sina Peris

Regie: Pascal Wieandt

Ausstattung: Marcela Snaselova

Karten 5/9/14/20 Euro

Eine Kooperation von Theaterhaus G7 mit Pascal Wieandt.

Mit freundlicher Unterstützung durch das Kulturamt der Stadt Mannheim.

Premiere am 31. Januar um 20 Uhr. Mit anschließender Hausparty #1

Weitere Termine:

Samstag, 2. Februar um 20 Uhr

Und im Anschluss an die Vorstellung Hausgespräch #1

Mit Prof.Dr. Eva Eckkramer (Universität Mannheim)

Thema: Frauen in der Wissenschaft: von der gläsernen Decke und vermeintlich gleicher Bezahlung

Donnerstag, 7. Februar um 20 Uhr

Und im Anschluss an die Vorstellung Hausgespräch #2

Mit Inka Bankwitz (Regionalsprecherin Rhein-Neckar
BücherFrauen e.V./Women in Publishing)

Thema: Sichtbarkeit von Frauen im Kulturbetrieb

Freitag, 22. Februar um 20 Uhr

Und im Anschluss an die Vorstellung Hausgespräch #3

Mit Prof.Dr. Julia Hansch (Duale Hochschule Baden-Württemberg, Mannheim)

Thema: Frauen in der Wirtschaft – Gender Pay Gap

In Kooperation mit dem Mannheimer FrauenKulturRat.